Wie die Zeit vergeht…

Halli-Hallo, ihr Lieben!

Hui, mensch, wie schnell die Zeit hier mal wieder verstreicht. Das ist schon unglaublich. Es sind ja nun schon wieder bald zwei Monate her, dass ich mich zuletzt bei euch gemeldet habe. Ehrlich, ich versuche wirklich regelmäßig, einen Abschnitt zu schreiben; es passiert so vieles und es ist auch immer so schnell vorbei, dass man gar nicht hinterher kommt. Heute ist Montag und morgen ist schon wieder Freitag. Manchmal weiß man gar nicht mehr, wo die Zeit geblieben ist. Auch unter uns Kollegen wundern wir uns, wenn wir plötzlich in einem Termin sitzen, bei dem wir davon ausgegangen sind, dass noch eine Woche dazwischen liegt. Jetzt habe ich es endlich geschafft, mir die Zeit für euch zu nehmen und meinen dritten Beitrag zu verfassen!

Wie im vorherigen Beitrag schon angekündigt, möchte ich euch diesmal von unseren Erfahrungen und Erlebnissen in den WGs und mit den Kollegen berichten. Wir haben so viele schöne Erfahrungen gemacht und tolle Dinge erlebt. Es gibt auf jeden Fall wieder genug zu lesen. 🙂 Ich bin zunächst mal gespannt, an wie viele Erlebnisse und Begegnungen ich mich noch erinnere…

Anfangs waren Jonas und ich die ersten zwei Juli-Volunteers. Da haben wir uns viel in unserer Wohnung beschäftigt. Wir haben uns viele Gedanken zur Einrichtung gemacht, fast jeden Abend einen Film geschaut, zusammen gekocht und Gottesdienste gemeinsam besucht. Im August folgten dann ja die ersten Volunteers-Nachbarn und dann fing erst der richtige Spaß an. Unsere WG war der Treffpunkt überhaupt. Es gab selten einen Abend, an dem mal nicht jemand da war, sich was auslieh, mit uns einen Film schaute, Musik machte oder einfach nur chillte. Wir haben Essen für 10 gekocht, leckere Kuchen gebacken, gesunde Salate getestet und für gut befunden, ungesunde Pizzen verdrückt, lange Tage und kurze Nächte verbracht, lustige und spannende Filme kennengelernt und geschaut, Taizé-Lieder gesungen, Gitarre und Gesang getestet und ebenfalls für gut befunden und und und… wer von euch, liebe Leser*innen, schon mal selbst in einer WG gelebt hat, weiß, wovon ich rede :). Seit September sind wir nun 45 Volunteers, die im ganzen Block „Straße der Völkerfreundschaft“ verteilt leben, sodass sich der Treffpunkt nun auf verschiedene WGs verlagert hat. Wäre sonst auch ziemlich lustig gewesen, wenn sich plötzlich 45 Menschen in unserer kleinen WG befunden hätten. Es ist schon etwas besonderes, mit sovielen BFDlern zusammen beim Reformationssommer dabei sein zu können. Aber nicht nur unter uns Volunteers selbst entsteht hier eine tolle Gemeinschaft. Auch zwischen Volunteers und Hauptamtlichen, die im einen Moment Kollegen und im anderen Freunde sind. Mit denen geht man am Wochenende gerne mal auf Kneipentour oder trifft sich zum kulturellen Austausch. Man unternimmt mal mehr oder weniger, hat aber defintiv immer seinen Spaß, egal ob am Wochenende oder auf der Arbeit.

Ein besonderer Tag war Ulrichs Geburtstag. Er ist einer der Geschäftsführer. Da hat sich das gesamte Kollegium im Garten versammelt, um ein Ständchen zu singen. Das war wirklich schön, vor allem schmeckte der Sekt und der Kuchen.

Ein absolutes Highlight für mich in den vergangenen zwei Monaten waren der Betriebsausflug mit anschließendem Sommerfest und die Wittenberger Erlebnisnacht. Unser Betriebsausflug brachte uns die Heilstätten Beelitz näher. Es ist wirklich bewundernswert und ich empfehle jedem, die Heilstätten mal zu besuchen. Anschließend sind wir zum Ruderclub Wittenberg gefahren. Das Vereinsheim wurde uns für unser Sommerfest zur Verfügung gestellt. Ein wirklich wunderschönes Ambiente direkt an der Elbe. Das Sommerfest-Vorbereitungs-Team hat sich wirklich alle Mühe gegeben. Es war famos. Es gab so viel zu essen und zu trinken, wir haben ein wunderschönes Lagerfeuer gehabt und es gab genug Raum zum Abtanzen und Feiern. Noch schöner war aber die Erlebnisnacht. Intern haben wir es „das coolste Betriebsfest ever“ genannt, aber psssscht… nicht so laut. Das Refo hat sich wirklich was total spezielles ausgedacht: „komm in den totgesagten park und schau“ war unser Motto. Ein kultureller Beitrag, bei dem wir stationenweise Gedichte oder Theaterliteratur vorgetragen haben. Bei denjenigen Menschen, die die Schaustätte „ehemaliges Melanchthongymnasium“ besucht haben, gab es weit und breit nur positive Resonanz. Ich selbst durfte als „Schaustellerin“ mitwirken. Ich habe mit einem Kollegen zusammen das Gedicht „Heideröslein“ von Goethe szenisch interpretiert. Das war eine neue und wirklich schöne Erfahrung für mich, da ich bisher noch nichts mit „Theater“ am Hut hatte.

Besonders sportlich waren einige (ich gehöre auch dazu) aus der Geschäftsstelle unterwegs, die sich vor drei Wochen freitags auf den Weg nach Linthe zum Fahrsicherheitstraining machten. Wir fuhren mit unseren Dienstbussen dorthin und wurden von VW-Mitarbeitern in Empfang genommen, die uns die eco-Fahrweise und sichereres Fahren näher bringen sollten. In der ersten Runde ging es um das eco-Training. Das machte Spaß, weil man total entspannt die Landschaft betrachten konnte. In der zweiten Runde wurden uns dann Verbesserungstipps gegeben. Das besondere für unseren Trainer war, dass wir eine Gruppe waren, die ihren Führerschein noch nicht allzu lange besitzt und somit hatte er uns nichts Wesentliches mehr mitgeben müssen und konnte daher näher auf Details eingehen. Nach dem Mittagessen wurd’s dann richtig bunt! Wir fuhren mit roten VW Golf GTI Club Sport (265 PS!!!) einen Parcour ab. Es begann mit einfachem Slalom, steigerte sich mit der Gefahrenbremsung, worauf das Bremsen mit Ausweichen folgte und dann schließlich gekrönt wurde mit Aqua-Planing-Simulationen. Wir hatten richtig viel Spaß und durfte echt auf die Tube treten. So wurde die Stimmung lockerer und man verlor mit jeder Übung ein Stückchen Angst und gewann dadurch Mut. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Training mitmachen durfte, denn es ist wirklich hilfreich im Alltag, auch wenn man das zunächst gar nicht so denkt.

So, und damit euch nun nicht die Augen ausfallen vor lauter Lesen, berichte ich euch in meinem nächsten Beitrag davon, was man alles so am Wochenende hier in Wittenberg und Umgebung machen kann.

 

Ich grüße Euch alle und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieser Zeilen.

Eure Acelya 🙂

 

Autor:

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!

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