Welcome 2017

Gedanken zum Januar von Sabine Langenbach
„Mehr Sport!“, „Weniger Essen!“, „Mehr Zeit für die Familie!“, „Weniger Fernsehen!“ – alles gute Vorsätze, die gerne in der Silvesternacht gefasst werden. Vor vielen Jahren habe ich mir auch etwas fest vorgenommen: Ich wollte jeden Morgen vor der Arbeit in der Bibel lesen und beten. Eigentlich ein guter Vorsatz! Aber ich wollte dieses Ziel erreichen, weil mir andere vermittelt hatten, dass ich das tun müsste. Weil man das eben macht, wenn man Christ ist. Ich bin mit meinem guten Vorsatz damals kläglich gescheitert. Und war frustriert. Mehr noch: Ich hatte ein extrem schlechtes Gewissen – Gott gegenüber! Denn ich dachte, dass er nun enttäuscht von mir wäre, weil ich es nicht geschafft hatte, mir morgens Zeit für ihn zu nehmen.
Dieser Zustand dauerte eine Weile an. Bis mir folgender Satz die Augen und das Herz öffnete: „Bibellesen und Beten sind keine Pflicht, die ich zu tun habe, sondern ein Privileg.“ Mir wurde klar: Wenn ich nicht mit Gott in Kontakt bleibe und in seinem Wort lese, dann schneide ich mich selbst von der lebendigen Quelle ab. Als der Druck der Pflichtübung „Bibellesen und Beten“ von mir abgefallen war, fand ich auf einmal Zeit dafür. Ich stellte fest: Es tut mir einfach gut! Heute genieße ich es, wenn meine Familie morgens aus dem Haus ist, mich mit einer Tasse Kaffee hinzusetzen und meine „Zeit mit Gott“ zu haben.
Auf gute Vorsätze zum Jahreswechsel verzichte ich seitdem. Die Frustgefahr ist viel zu hoch. dafür nehme ich mir am Jahresende Zeit für einen Ausblick auf das neue Jahr. Bei aller Ungewissheit bin ich dankbar, dass eines sicher ist: Ich gehe nicht allein in die nächsten zwölf Monate. Gott ist da! Das hat Jesus seinen Nachfolgern fest versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20).
Was auch geschehen mag: Gott wird mich begleiten. Auch dann, wenn nicht alles nach meinen Wünschen, Plänen und Gebeten läuft. Gott ist kein „Gebets-Erfüllungs-Automat“, sondern der allmächtige Vater im Himmel. Er weiß, was gut für mich ist – besser, als ich es selbst weiß. Denn Gott sieht viel weiter, als ich überhaupt denken kann. Er liebt mich! Ihm kann ich bedingungslos vertrauen.
Die Bibel ist voll von Berichten über Menschen, die Gott voll und ganz vertraut haben – und nicht enttäuscht wurden. Wie Noah, der die Arche baute, weil Gott ihm gesagt hatte, dass eine große Flut kommen würde. Es war keine einzige Wolke am Himmel, als er anfing. Noah wurde von allen ausgelacht. Aber er vertraute weiter auf Gott.
Vertrauen auf Gott. Mitten im Leben, auch gegen den Trend der Zeit. Das will ich von Noah lernen. Hoppla! Ist das jetzt nicht doch wieder ein „guter Vorsatz“ fürs neue Jahr? Auf den ersten Blick ja, aber für mich ist es viel mehr: Mitten im Alltag auf Gott vertrauen, das soll mein Lebensmotto sein – nicht nur für die kommenden zwölf Monate!

Sabine Langenbach ist Radio- und Fernsehmoderatorin, Referentin und Autorin.

 

Halli-Hallo, ihr Lieben!

Dies ist mal ein Beitrag der etwas anderen Art. Diesmal rede ich nicht von der Arbeit und dem Leben in Wittenberg, sondern zeige euch meine persönlichen Gedanken zum Jahresanfang.

Heute morgen nach dem Frühstück, nahm ich die Zeitung zur Hand, was ich seit einem halben Jahr nicht mehr gemacht hatte. Ich las auf der Titelseite zunächst nur die Schlagzeilen. Allein diese Schlagzzeilen veranlassten mich dazu, die Zeitung gar nicht erst aufzuschlagen und sie wieder wegzulegen. „39 Tote bei Terroranschlag in Istanbul“ – warum? Der erste Satz zu diesem Artikel: „Wieder Terror und Tote: 2017 beginnt in der Türkei so blutig, wie das alte Jahr geendet hat.“ – warum?
Warum sind auf der Titelseite nur solche Schlagzeilen? Warum wird nur das Schlechte in der Welt so hervorgehoben? Warum wird nicht von schönen und positiven Dingen berichtet, gerade zum Jahresanfang, der für die meisten von uns einen Neuanfang markiert?

Wenn das schon nicht die Zeitung übernimmt, dann mache ich es eben selbst:
2016 war ein wundervolles Jahr! Im Februar habe ich auf der Suche nach einer FSJ-Stelle meine Bewerbung an den Verein „Reformationsjubiläum 2017 e.V.“ geschickt. Kurz darauf kam die Einladung zu einem Info- & Vorstellungstag. Den nahm ich im April wahr. Zwischenzeitlich habe ich mein Abitur bestanden. Beim Info- & Vorstellungstag bekam ich die Zusage für das FSJ. Bis zum Umzug Ende Juni verbrachte ich enorm viel Zeit mit meinen Freunden und bin durch die EKHN – meine Landeskirche – zu dem Blog hier gekommen. Die ersten 4 Monate brachte ich mit insgesamt 53 Wohnungsrenovierungen & -möblierungen zu. Ich habe selbst angepackt und später andere Volunteers koordiniert. Nach und nach kamen immer mehr Volunteers dazu, die man kennengelernt hat. Es ist eine riesige Community entstanden, die das vor uns liegende Jahr gut auffrischt mit Ideen und der eigenen Vitalität. Ich habe neue Freunde gewonnen und habe meinen festen Freund kennen und lieben gelernt. An vielen Wochenenden habe ich Wittenberg und dessen Umgebung erkundet. Mal mit dem Fahrrad, mal zu Fuß, mal ein bisschen weiter weg mit dem Auto. Ich habe mich selbst weiterentwickelt und habe keine Probleme mehr mit der Waschmaschine. Endlich tut sie das, was sie soll. 😀

2017 hält so viele Ereignisse und Geschenke für mich bereit:
Der Europische Stationenweg ist on Tour und bringt jede Menge tolle Reformationsgeschichten mit. Der Deutsche evangelische Kirchentag ist in den Startlöchern, wie die Kirchentage auf dem Weg in Halle/Eisleben, Dessau-Roßlau, Jena/Weimar, Erfurt, Magdeburg und Leipzig. Abgeschlossen werden diese mit dem großen Festgottesdienst auf einer Elbwiese bei Wittenberg. Die Weltausstellung wird ab dem 20. Mai 2017 16 Wochen lang jede Menge Besucher anlocken. Die Konfi- und Jugendcamps werden unvergessliche Abenteuer für unsere Jugend bieten. Das Asisi-Panorama zeigt Luther und die Reformation in einem Rondell auf einer riesigen Leinwand. Das Gemälde ist aus der Hand Yadegar Asisis entstanden.
Das Jahr 2017 wird groß, ereignisreich, einmalig! Es birgt jede Menge Arbeit und Spaß; es wird le – gen – däääär!!!

Mehr dazu erfahrt ihr hier:
https://r2017.org/
http://www.asisi.de/de/panoramen/luther-1517.html
Klickt euch einfach mal durch und meldet euch fleißig an!

Nun komme ich mal zu Sabine Langenbachs Gedanken zum Januar:
Auch ich habe meine „guten Vorsätze“. Nun sind das aber keine, die speziell auf 2017 zugeschnitten sind. Es sind allgemeine Dinge wie: das Orgelspiel wieder aufnehmen, den Blog ordentlich zu pflegen, mich regelmäßiger bei meiner Familie und meinen Freunden melden und die gemeinsame Weltreise mit meinem Freund planen. Das kann heute geschehen, es kann morgen geschehen, es kann in zwei Jahren geschehen.
Aber ein guter Vorsatz ist zu einer meiner Leitlinien im Leben geworden:
„Denke immer positiv, denn die Gedankenkraft ist stärker als äußere Einflüsse!“ Das heißt, um es mal ganz banal zu formulieren, denke ich, dass ich krank werde, werde ich auch krank. Bin ich aber davon überzeugt, dass ich – positiv formuliert – gesund bleibe, so bleibe ich gesund. Im Selbsttest hat es funktioniert. 😉

So und mit diesen Gedanken wünsche euch viel Spaß beim Lesen dieser Zeilen.

Ein frohes und gesegnetes und ereignisreiches Jahr wünscht euch
Eure Acelya

Autor:

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!

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