Sanitätshelfer, Kantine und Diakonie

Halli-Hallo, ihr Lieben!

Was haben wohl die Begriffe in der Überschrift miteinander zu tun? Genau genommen: nichts. Aber sie haben alle drei etwas mit mir und meinem Bundesfreiwilligendienst zu tun.
Nachdem ich das global learning forum mit erlebt habe, habe ich ein paar flexible Seminartage abgeleistet in Form eines Sanitätshelfer-Kurses. Ich habe vier Jahre lang in der Schule im Schulsanitätsdienst mitgewirkt. Mich hat die Anatomie des Menschen und wie man in Gefahrsituationen reagiert schon immer sehr stark interessiert. Schon immer ist es mein Wunsch, Menschen auf die eine oder andere Art und Weise zu helfen. Also dachte ich, wäre eine weitere Ausbildung in diesem Bereich hilf- und lehrreich. Eine Woche lang lernten wir in einer Gruppe von 7 Leuten verschiedene Verletzungs- und Krankheitsbilder. Zum Beispiel wie man einen Schlaganfall erkennt und von einem Herzinfarkt unterscheidet, welche Ursachen es dafür geben kann und wie man dann agiert. Wir lernten Hyperventilation von Atemnot zu unterscheiden, welche Ursachen diese haben können und wie man sich dann zu verhalten hat und wir hatten alle unseren Spaß, als es darum ging, Fallbeispiele zu mimen und die „Verletzten“ zu verbinden. Am sechsten Tag hatten wir eine Prüfung zu absolvieren, die jeder Teilnehmer ausnahmslos bestanden hat. Nun darf jeder von uns, der diese Ausbildung genossen hat, bei Festivals beispielsweise als Sanitätshelfer mitwirken. Der Sanitätshelfer stellt das Bindeglied zwischen dem Ersthelfer und dem Rettungsdienst dar. Dies ist ein wichtige Rolle, der ich in Zukunft hoffentlich gerecht werde.

Über die Osterfeiertage hatten wir natürlich frei. Ich verbrachte sie in Wittenberg mit meiner Familie, die mich hier besuchen kam. Es waren entspannte und wundervolle vier Tage. Ich würde sie als Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, denn daraufhin nahm alles, was in Verbindung mit dem Reformationsjubiläum stand, an Fahrt auf.
Ich arbeitete zwei Tage in unserer Kantine mit. Das heißt, dass ich mit einer Gruppe von 4-7 Leuten Essen an die hungrigen Volunteers beim Mittag- und Abendessen ausgegeben habe und meinen Spaß mit der Spülmaschine haben durfte. Ich muss ehrlich zugeben: Die Spülküche macht am meisten Spaß, da schauen einem nicht so viele Augen dabei zu, wie man das Essen portioniert.
Daraufhin verbrachte ich zwei Tage in Berlin mit einer weiteren Voluntärin zusammen. Wir waren von der Diakonie Deutschland eingeladen worden, den Betrieb und die Kampagne zum Reformationsjubiläum kennenzulernen. Das geschah natürlich aus dem Grund, dass wir zwei das Projekt der Diakonie während der Weltausstellung in Lutherstadt Wittenberg betreuen dürfen. Wir lernten die Verantwortlichen dieses Projektes kennen. Sie führten uns durch das Haus und erzählten uns über das Projekt und natürlich wurden auch organisatorische Dinge geregelt. Wir durften auch an Arbeitsplätzen, die eigens für uns bereitgestellt worden waren, an einer Sache für das Projekt arbeiten. Es war eine anstrengende Aufgabe für die Augen und man musste sich stark konzentrieren, um keine Fehler zu machen. Aber es machte total viel Spaß, so verflog die Zeit unheimlich schnell. An diesen zwei Tagen hatten wir außerdem die Zeit, Berlin ein wenig zu erkunden. Wir schauten uns die Mauergedenkstätte und die Kapelle der Versöhnung an, liefen von dort aus in Regierungsviertel, zum Brandenburger Tor und liefen durch das Holocaust-Memorial zurück zu unserer Unterkunft. Fürs nächste Mal nehme ich mir Wanderschuhe mit oder kaufe ein AB-Ticket…

Nebenbei stecke ich unter anderem in der Vorbereitung für 3 Andachten. Und zwar für das Konfi-Camp. Mir wurde die Ehre zuteil, diese halten zu dürfen. Sie werden ab Juni bis September 3-mal die Woche für je rund 500 Konfis gehalten. Ich bin gespannt, wie sie ankommen werden!

Für die nächste Zeit steht an, verschiedene Arbeitsbereiche der Diakonie kennenzulernen. Davon berichte ich dann, wenn es soweit ist.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Acelya

Autor:

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!

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